Motor- und Hydrauliköl
Öl ist dazu bestimmt verschiedene Funktionen einschließlich der Schmierung von beweglichen Teilen, Kühlung, Reinigung und Korrosionskontrolle vorzunehmen. Die Ölfirmen verbessern ständig die Öle, um den immer höheren Anforderungen der Motorenhersteller zu entsprechen. Wartungsintervalle für LKWs im Fernverkehr sind in den letzten 15 Jahren von 15.000 Km auf 60.000 Km verlängert worden. Dies war vor allem durch die verbesserte Qualität der dem Öl beigefügten Additive möglich. Das Mineralöl baut sich nicht ab. Statt dessen erschöpfen sich die Additive.
Additive
Additive sind Produkte, die dem Mineralöl beigefügt werden, um aktiv Verschmutzungen zu bekämpfen. Oxidationshemmer z.B. sollen den Oxidationsprozess verlangsamen während es sich bei alkalischen Detergents um Additive handelt, die die Säure neutralisieren soll, die beim Oxidationsprozess entstehen. Je mehr Verunreinigungen im Öl auftreten, um so mehr werden die Additive gefordert und um so schneller nutzen sie sich ab. An dem Punkt, an dem die Additive von Verunreinigungen völlig überschwemmt sind, werden sie unbrauchbar und das Öl wird schnell altern. Zu diesem Zeitpunkt wird ein Ölwechsel notwendig um größeren Schaden am Motor zu verhindern.
Oxidation, Nitrierung und Säurebildung
Oxidation ist der Hauptgrund bei der Alterung von Öl. Oxidation tritt auf, wenn sich Kohlenwasserstoff im Öl chemisch mit Sauerstoff zu Säure verbindet. Nitrierung bildet ähnlich Säure durch die chemische Verbindung von Stickstoff aus der Luft und Kohlenwasserstoff im Öl. Schwefelsäure bildet sich wenn sich Schwefeloxid (ein Abfallprodukt des Verbrennungsprozesses) und Kohlenwasserstoff mit Wasser verbinden. Salpetersäure entsteht, wenn Kohlenwasserstoff und Schmutzpartikel mit Distickstoffoxyd, einem Nebenprodukt des Verbrennungsprozesses zusammentreffen. Wie bei den meisten chemischen Reaktionen beschleunigen Hitze und Druck die Oxidation und Nitrierung.
Verschmutzungen
Ruß ist der Hauptverschmutzer in heutigen Motoren. Die Anteile von Ruß haben sich durch die Einführung der EGR-Motore (Abgas Rezirkulation) durch die Umweltbestimmungen erhöht. Ein durchschnittlicher LKW produziert ca. 300 gr. Ruß alle 20.000 KM. Viele Rußpartikel sind 10 Mikron und kleiner. Hauptfilter sind lediglich in der Lage Festpartikel bis 25 Mikron zu entfernen, wobei ein erheblicher Anteil von kleineren Partikeln im Öl verbleibt. Diese zurückgelassenen Partikeln von 35 Mikron oder kleiner sammeln sich möglicherweise zwischen Zylinder und Kolben und verursachen Riefen, die zum Verlust von Kompression führen. Verlust von Motorkompression führt aber dazu, dass der Motor nicht mehr Treibstoff sparend arbeitet, was bis zu 5% über die Lebensdauer des Motors ausmachen kann. Derselbe Prozess erfolgt in der Hydraulik, wobei es sich hier nicht um Ruß sondern um Umweltverschmutzungen handelt, die die Verursacher sind. Feuchtigkeit ist der zweit wichtigste Verschmutzer bei heutigen Motoren. Wenn ein heißer Motor abkühlt, kondensiert Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft im Motor. Feuchtigkeit erhöht den Anteil von vorhandenem Sauerstoff im Schmiersystem, was erheblich den Oxidierprozess erhöht. Diese Feuchtigkeit kann in Verbindung mit Schwefeloxyd hoch korrosionsfähige Schwefelsäure entwickeln. Schwefel durch Filtrierung aus dem Öl zu entfernen ist nicht möglich, das Entfernen von Feuchtigkeit jedoch.
Feuchtigkeit erhöht auch die Viskosität des Öls, wodurch die Schmierfähigkeit beeinträchtigt wird. Wenn man also die Feststoffverunreinigungen und die Feuchtigkeit aus dem Schmiersystem entfernt, werden die Verursacher entfernt, die zu Oxidation und Nitrierung führen. Die Verhinderung von Oxidation und Nitrierung verhindert im Gegensatz die Säurebildung, die wiederum die Abnutzung von Additiven verursacht; dies verlängert die Lebensdauer.
Haupt – und Nebenstrom-Filtration
Der Hauptgrund der Hauptfilter besteht darin die größten Verunreinigungen aufzufangen und einen gleichbleibenden Ölfluss für den Motor zu gewährleisten. Normalerweise sind dies 15 –20 Liter pro Minute. Gängige Hauptfilter entfernen Partikel bis zu einer Größe von 25 Mikron. Bei der Nebenstrom-Filtrierung werden 10 – 15% des Ölumlaufs durch einen Mikrofilter geleitet. Je feiner dieser Filter ist, um so geringer ist die Durchflussmenge; deshalb beträgt die Durchflussmenge durch einen CTI-Filter, der bis zu 1 Mikron filtert, nur 10 – 15 Liter pro Minute. Diese Menge ist unzureichend, um eine gleichbleibende Versorgung des Motors mit gefiltertem Öl zu gewährleisten. Deshalb muss der CTI-Filter im Zusammenhang mit einem vorhandenen Hauptfilter betrieben werden.
CTI
Filter
Der Cleantechnics International, Inc. Filter ist eine einmalige zum Patent angemeldete Technologie. Der Filter besteht aus einem groben und einem feinen Medium, welches über die gesamte Filterpatrone Druckventile enthält Diese Druckventile sind der Schlüssel zur hervorragenden Leistung des Filters. Sie bilden ein inneres fortlaufendes Kaskadensystem. Der Sinn dieses Systems besteht darin, das Filtermedium vollständig auszunutzen. Wenn sich ein Teil des Filters zusetzt, wird ein Druck aufgebaut, der durch das Öl entsteht, welches um diese geschlossene Partie strömen will. Bei einem vorgegebenen Druck öffnet sich eine Ventil und lässt das Öl durch in einen noch nicht verstopften Teil des Filters. Dieser Prozess wiederholt sich während der Einsatzzeit des Filters so oft, bis alle Zellen des Filters vollständig beladen sind. Dieses System erlaubt ein vergrößerte Aufnahmefähigkeit.
Aufnahmevermögen
Mit Aufnahmevermögen bezeichnet man die Menge, die ein Filter an Schmutz aufzunehmen vermag. Der CTI Filter kann bis zu 8 Liter Wasser aufnehmen oder das gleiche Volumen an Schmutzpartikeln oder eine Kombination aus beidem. Kein anderer Filter auf dem Markt kann an diese Leistung herankommen.
Wirksamkeit
Die Wirksamkeit eines Filters ist das Maß, wie viel Schmutzteilchen in einem Durchlauf entfernt werden. Von vielen Filtern wird behauptet, dass sie bis zu 1 Mikron oder darunter filtern. Sogar ein Hauptfilter, der bis 25 Mikron filtert wird hin und wieder ein Teilchen von 1 Mikron fangen. Die zu beantwortende Frage lautet: Wie wirkungsvoll ist der Filter beim fangen von Teilchen mit 1 Mikron? Die Wirkung des CTI Filter liegt bei 99.5%, d.h. im ersten Durchlauf werden 99.5% der Teilchen, die 1 Mikron oder größer sind aufgefangen.
Wartungsintervalle
Bedingt durch die vorher beschriebene Aufnahmefähigkeit und Wirkungsweise des CTI Filter können die Wartungsintervalle erheblich verlängert werden. Wir, z.B., empfehlen einen Filterwechsel nach 150.000 KM für einen LKW im Langstreckenverkehr. Da wir die Verschmutzungen wirkungsvoll entfernen, setzt sich der Hauptfilter nicht mehr mit Partikeln zu und ist deshalb aus Erfahrung länger nutzbar. Durch die Fähigkeit unseres Filters die Verunreinigungen aufzunehmen können wir ein Wechselintervall für den Hauptfilter für die gleichen 150.000 KM wie beim CTI filter empfehlen. Da durch die Entfernung der Verunreinigungen die Additive nicht abgenutzt werden und das Öl nicht altert, können wir empfehlen, das Öl bei LKWs im Langstreckenverkehr erst nach unglaublichen 500.000 KM zu wechseln.
Altöl
Viele LKW-Fahrer und Flottenmanager sind gezwungen enorme Mengen von Altöl zu entsorgen. Durch verlängerte Wartungsintervalle wird der Ölverbrauch reduziert im gleichen Umfang wie das Altöl. Der Einbau eines CTI Filtersystems ist nicht nur von Nutzen für das Unternehmen sondern ist auch wirtschaftlich und umweltfreundlich für das Land. Verlängerte Ölwechselintervalle verringern die Abhängigkeit von ausländischem Öl und verringern den Anfall von Altöl und Altfiltern auf den Müllhalden.
Einbau
Der Einbau des CTI-Filter ist sehr einfach. Das System wird äußerlich angebracht und normalerweise an die Kabine oder den Rahmen hinter der Kabine angeschraubt. Installation of the CTI filter system is simple. Unser größtes und bekanntestes System ist ein Druckgehäuse mit den Abmessungen 60 x 30 cm. Es kann horizontal oder vertikal montiert werden und benötigt einen Freiraum von 60 cm für den Filterwechsel. Eine Zuleitung wird mit einem der Anschlüsse an der Ölpumpe verbunden und läuft zum Gehäuse. Der Rücklauf verbindet das Druckgehäuse mit der Ölwanne. |