Fragen & Antworten

Allgemeine Fragen & Antworten:


1) Kann die Motorhitze zum Zusammenbruch des Öls führen?

Öl ist ausgelegt, normale Motortemperaturen auszuhalten. Der Hauptverursacher von Ölabnutzung ist die Verschmutzung, die beim Verbrennungsprozess entsteht. Motortemperaturen werden nur dann zum Zusammenbruch des Öls führen, wenn der Motor außerhalb der normalen Temperaturen arbeitet.

2) Für welche Treibstoffarten können die Filter eingesetzt werden? The es gibt bisher Erfahrungen mit Diesel, Bio-Diesel, Gas (Erd-, Propan-, Klär-, Bio- und Deponiegas).

3) Wie entsteht Korrosion?

Wenn sich das im Wasser befindliche Öl mit Sauerstoff verbindet kommt es zu Korrosion.

4) Wie gelangt Wasser ins Öl?

Motoröl hat im inneren Umlauf eine weitaus höhere Ölsumpftemperatur (85° C) als die Außentemperatur. Wenn sich das Öl im Motorraum abkühlt entsteht ein geringer Unterdruck, der wasser angereicherte Luft aus Umgebung über Motorentlüftung oder Ventildeckel ansaugt. Diese Luft schlägt sich an der Motorinnenseite Aufgrund der Abkühlung nach Stillstand nieder, kondensiert und vermischt sich mit dem Öl. Nachdem das Öl wieder in den Umlauf gerät, nimmt es das Wasser mit.

5) Was ist der Blow-by-Effect?
Dieser Effekt tritt nur dann auf, wenn an der Zylinderinnenwand Längsriefen entsprechend der metallischen Verunreinigungen entstanden sind, weil dann Verbrennungsgase = Säure durch diese Riefen aus dem Verbrennungsraum in das Kurbelwellengehäuse und somit in den Ölumlauf geraten.

6) Wodurch hilft das CTI-System im Kurbelwellengehäuse?
Zylinderkolbenbereich bleibt dichter, dadurch gelangen weniger Verbrennungsgase  = Säuren in den Ölkreislauf.

7) Wie kommt es zu Schäden im Zylinder?
Der Schmierspalt an der Nockenwelle beträt 15 µm und an der Kurbelwelle ca. 20 µm. Partikel kleiner als 35 µm werden mit einem Druck bis 5 bar durch diesen Spalt gepresst und verursachen durch ihre Reibung. Riefen, die den Spalt vergrößern und die Kompression verringern.

8) Warum muss beim Ölwechsel zusätzlich Öl nachgefüllt werden?
Die CT-Filter können bis zu 8 Liter Wasser aufnehmen. Dieser Stauraum muss mit Öl aufgefüllt werden.

9) Was versteht man unter:
abrassiven Stoffen:              feste Bestandteile aus Riefenbildung
adhäsiven Stoffen:            Flächenreibung durch thermische Überhitzung

10) Hat der Einbau Auswirkungen auf den Öldruck?
Man sagt, je dicker das Öl, je dicker die Viskosität. Nach dem Einbau eines CTI Filters gibt es unabhängig von der Viskosität des Öls keinen Druckabfall.

11) Was macht neben den Kosten die Wirtschaftlichkeit an einem Filter- bzw. Ölwechsel aus?
Beim Wechsel von Ölfilterelementen benötigt men keine Grube, da der Wechsel z.B. auf dem hof gemacht werden kann. Dadurch entfallen Wartezeiten, will ein Elementenwechsel lediglich 15-20 Min. dauert. Filterwechsel verringern auf grund ihrer größeren Abstände Stillstandszeiten. Für einen Ölwechsel im Hydraulikbereich rechnet man mit mehreren Stunden. Da an Kosten ca. € 74 / h anfallen, rechnet sich dies von selbst durch die größeren Intervalle.

12) Was kostet ein Öltest?
Eine Laboranalyse kostet ca. € 104.One test with detailed report amounts to € 104.

3) Muss zwischen den Ölwechseln Öl nachgefüllt werden?
Weniger als bei herkömmlichen Systemen, weil die Zwischenräume im Brennraum dichter sind und somit weniger Öl eingesaugt wird.

 
Go to top Fragen & Antworten zum Einbau :

1) Wie viele Filter werden im Hydraulikölbereich benötigt?
Bei Hydraulikfiltern nimmt man unter 200 Litern 1 CTI 30H und für mehr als 200 und weniger als 1000 Liter 1 CTI 60H.  Je 1 Filter pro angefangene 1000 Liter im System (System = Tank + Umlauf). Im Hydraulikbereich ist ein zusätzlicher Druckminderer CTI 350 erforderlich. (Beispiel: 3200 Liter = 4 Filter).

2) Wie viele Druckminderer CTI 350 werden pro Anlage benötigt?
Da 1 Druckminderer ein Durchflussvolumen von 60 Liter / Min. hat – 1 Filter ca. 5 Liter – wird nur 1 Stück benötigt. Maximal können also 12 Filter an 1 Druckminderer angeschlossen werden.

3) Wie viele Filter werden im Motorölbereich benötigt?
Bei Motorölfiltern wird die Größe durch den Ölinhalt des Motors bestimmt. Bei größeren Motoren ist die Leistung (PS) ebenfalls zu berücksichtigen. (Siehe separate Filterkalkulation).

4) Wie lange dauert ein Einbau?
Ungefähr 1 Stunde, vorausgesetzt alle Teile liegen bereit.

5) Ist eine Ausbildung für den Einbau erforderlich?
Es ist keine Ausbildung erforderlich. Die Anleitungen sind leicht verständlich.

6) Woraus besteht der erste Einbau?
Gehäuse + Filter + Ventil + Schläuche + Einbaumaterial (kann vom Kunden beigestellt werden).

7) Kann die Einrichtung oder ein Teil von ihr wieder verwendet werden?
Das Gehäuse kann von einem Gerät, welches ausrangiert werden soll, abmontiert und auf ein neues Gerät übernommen werden. Nur die Filterelemente und O-Ringe sind einmal verwendbar.

8) Was sagen die Maschinenhersteller zum Filtereinbau?
Wenn ein Kunde den Einbau wünscht, weil er sonst ein Wettbewerbsprodukt kauft, bauen einige Händler die Filter bereits selbst ein. Die OEMs werden hierüber oft nicht unterrichtet. Einige OEMs haben bereits direkt Filter zur Erprobung eingebaut. Da es kaum Argumente gegen das System gibt, drohen OEMs oft mit Verlust der Garantie, was nicht zulässig ist.

 
Go to top Fragen & Antworten zur Leistung :


1) Wie ist die Leistung in der Hydraulik?
Gefiltert wird bis zu 0,1µm bei einer Temperatur von unter (+) 20°C (Industriebereich)

2) Wie sind die Wechselintervalle für herkömmliche Motorfilter bei bestimmten Einsatzzwecken im Vergleich zu CTI-Filtern im Hydraulikeinsatz?
Tunnel/Staubzonen (schlechte Bedingungen) original:      500 h              CTI:              2.500 h
Baustellen/Staubzonen (durchschnittl. Bed.) original:      500 - 1000 h   CTI:              2.500 h
Gute Bedingungen                                        original:           1000 h      CTI:              2.500 h

3) Was sind die Wechselintervalle für herkömmliche Hydraulikfilter bei bestimmten Einsatzzwecken im Vergleich zu CTI-Filtern?
Tunnel/Staubzonen (schlechte Bedingungen) original:    500 h              CTI:              10.000 h
Baustellen/Staubzonen (durchschnittl. Bed.) original:    500 - 2000 h   CTI:              20.000 h
In 95% aller Fälle, in denen CTI-Filter eingesetzt werden, wurde nach 20.000 Betriebsstunden gewechselt.

4) Wie sind die Wechselintervalle der Originalfilter im Hydraulikbereich?
Alle Originalfilter müssen erst zusammen mit den CTI-Filtern nach 2.500 h gewechselt werden; hierbei sind die  Angaben der Originalfilter-Lieferanten unerheblich.

5) Welcher Prozentsatz an Öl wird durch den Filter geleitet?
5-10% der Gesamtmenge, je nachdem ob das Öl kalt = dickflüssig oder warm = dünnflüssig ist. Dies entspricht 3 –5 Liter / Minute.

6) Wie viel Prozent können wir an 1 µm Partikeln oder kleiner ausfiltern?

Mehr als 99%.

7) Wie sind die herkömmlichen Wechselintervalle für Motorölfilter bei bestimmten Einsatzzwecken im Vergleich zu CTI-Filtern?
Tunnel / Staubzonen                  original: 250 h                     CT:              1.500 h
Baustellen / Staubige Strassen    original: 250 - 500 h           CT:              1.500 h
Landstrassen / Nebenstrassen    original: 60.000 KM           CT:              100.000 KM
Langstreckenverkehr                  original: 60 - 80.000 KM   CT:              150.000 KM

8) Wie sind die herkömmlichen Wechselintervalle für Motoröl bei bestimmten Einsatzzwecken im Vergleich zu CTI-Ölwechseln?
Tunnel / Staubzonen                 original:       250 h                  CT:              7.500 h
Baustellen / Staubige Strassen   original:       250 - 500 h        CT:              7.500 h
Landstrassen / Nebenstrassen   original:       60.000 KM        CT:              500.000 KM
Langstreckenverkehr                 original:      60-80.000 KM   CT:              500.000 KM

9) Beeinträchtigt das System die Wirkungsweise von Additiven?
Da sich Additive im Molekularbereich bewegen, werden sie weder entfernt noch beeinträchtigt.

10) Wie wirkt sich der Einbau eines CTI Systems auf die Verbrennung aus?
herkömmlich:              Gas kann durch Riefen schlüpfen, schlechte Verdichtung;
CTI:       Spalt / Kompression bleiben gleich, somit lässt Leistung nicht nach

11)  Wie wirkt sich der CTI Einbau auf die Motorleistung / Schmierspalt aus?
herkömmlich:              Schmierspalt wird zunehmend größer; Leistung geht zurück
CTI:       Spalt / Kompression bleiben gleich, somit lässt Leistung nicht nach

 
Go to top Fragen & Antworten zur Sicherheit :


1) Welche Sicherheit gibt es im Hydraulikbereich, wenn ein Druckventil defekt ist?
Das für den Hydraulikeinsatz erforderliche Druckreduzierventil schließt sofort.

2) Für welchen druck sind die Druckgehäuse ausgelegt?
Zugelassen für 6 bar; Kesselprüfzeugnis für 8 bar.

3) Kann Hitze zum Zusammenbruch des Öls führen?

Ja, deshalb sollte die Temperatur des Öls 95° C nicht übersteigen.

4) Was geschieht mit den Additiven, wenn über einen längeren Zeitraum kein Öl getauscht wird?
Die Additive bleiben erhalten, da, bedingt durch den dichteren Verbrennungsbereich, von der chemischen Seite weiniger Schadstoffe zwischen Zylinder und Kolben (blow-by-Gase) entstehen.

5) Wie kann man die Funktion des Filters bei LKWs überwachen?
Das Filtergehäuse hat eine bestimmte Abstrahlwärme, die durch das durchfließende Öl erzeugt wird. Sollte der Filter nicht einwandfrei arbeiten, wird er nicht erwärmt und wird kalt. Zusätzlich ist auf dem Originalgehäuse ein CTI-Aufkleber (Wärmefolie) aufgebracht, der bis 110° C rosa gefärbt ist. Wird der Filter zu heiß – bedingt durch zu heißes Öl auf Grund einer Störung im Motor – färbt sich dieser Aufkleber rot. Störungen hierzu liegen hauptsächlich darin, dass die thermische Temperaturabfuhr nicht gewährleistet ist. (Staub und Dreck vor den Luft- und Ölkühlern). Zusätzlich gibt es in allen Fahrzeugen Öldruckmesser und Ölthermometer, die der Fahrer im Auge behalten sollte.

 
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1) Vergleich mit ähnlichen Nebenstrom-Filtern; bezogen auf höheren Ölverbrauch

Vor ca. 20-25 Jahren wurde ein Filtersystem auf den Markt gebracht, welches Teilchen bis 15 µm entfernen konnte. Hierbei musste der Öldruckschalter ausgebaut werden, dafür wurde ein T-Stück eingesetzt. Die Anschlüsse am T-Stück waren: a) Öldruckschalter, b) Vorlauf zum Nebenstrom-Filter. Der Rücklauf vom Filter ging zum Ventildeckel, in welchen eine Einpressgewindeniete gefügt wurde. Da im Motorraum der normale Ölfluss durch das aus dem Nebenstrom-Filter zusätzlich eingeführte Öl vermehrt wurde, entstand ein Ölüberdruck, der dazu führte, dass das Mehröl verbrannte. Wegen des dadurch entstehenden Ölverlustes musste immer wieder Öl nachgegossen werden. Das System war zum Scheitern verurteilt, weil das Öl auf dem falschen Weg zurückgeführt wurde.